Wasserverbrauch

Richterin Dr. Nina Tabea Zwermann-Milstein vom Landgericht Wuppertal urteilt gegen physikalische Gesetze zugunsten des Staatskonzerns gegen den Verbraucher:

In unserem Büro, dass nur über die WCs und Teeküche verfügt hatten wir immer jährliche Wasserkosten in Höhe von etwa 100 €.

Im Jahre 2014 führte die Stadtwerke Haan Arbeiten in direkter Nähe zu unserer Wasseruhr durch. Hierbei ist es offensichtlich zu einem Rollensprung gekommen. Die Wasseruhr zeigte einen Verbrauch von 15.500.000 Litern für die Zeit von 11 Monaten an. Das entspricht einem Verbrauch von über 330 voll gefüllten Badewannen – an jedem einzelnen Tag!

Anlage 07 Bild 17 Grafik 1

Die Stadtwerke baute die Wasseruhr aus und zerstörte sie dabei. Danach ließ sie die Wasseruhr überprüfen und konnte keine Fehlfunktion feststellen.

In einem Gerichtsverfahren vor dem Landgericht Wuppertal wurde darüber geurteilt, ob die Wasserrechnung, die in den letzten 20 Jahren immer etwa 100 € betragen hatte, für das Jahr 2014 nun mit etwa 80.000 € zu Buche schlagen sollte.

Um festzustellen, ob es die Wassermengen überhaupt durch die Leitungen fließen konnten, haben wir zwei Sachverständigen gebeten, unabhängig voneinander Gutachten zu erstellen. Der vereidigte Sachverständige hat sich vor Ort die Wasserleitungen angeschaut und kam zu dem Ergebnis, dass der für das Jahr 2014 durch die defekte Wasseruhr angezeigte Verbrauch „sowohl praktisch als auch theoretisch gar nicht möglich“ war.

Das Gutachten wurde der Richterin Dr. Zwermann-Milstein vorgelegt, deren Aufgabe es gewesen wäre, es zu überprüfen.

Das Gutachten

Gutachten Vom 09.06.2021

Offenbar wollte sie zu Gunsten des Staatsunternehmens Stadtwerke Haan urteilen und stellte die juristischen Gesetze über die physikalischen Gesetze.

Das Gutachten überprüft sie nicht sondern relativierte es, in dem sie urteilte, es sei für das Urteil nicht relevant, da der Gutachter die Wasseruhr nicht untersucht habe. Dabei war das gar nicht die Aufgabe des Sachverständigen. Er untersuchte die Begebenheiten vor Ort um festzustellen, ob die in Rechnung gestellte Wassermenge durch die Zuleitungen oder die Ableitungen geflossen sein konnten. Dies verneinte er.

Obwohl die Wassermenge nicht durch die Leitungen geflossen sein kann, haben wir das Verfahren vor dem Landgericht Wuppertal vollständig verloren.

Passieren kann dass jedem in Deutschland. Sollte der Zählersprung zu eine Zahlenreihe weiter vorne stattfinden, liegt der Schaden für den Endverbraucher nicht wie in unserem Fall (Gerichtsgebühren, Gutachter Gebühren, Kanalgebühren) bei etwa 120.000 € sondern bei 1,2 Millionen € oder vielleicht bei 1.200.000.000 Euro.

Die Richterin Dr. Zwermann-Milstein stellt die juristischen Gesetze über die physikalischen Gesetze. Sie urteilt etwas aus, dass technisch und physikalisch unmöglich ist, obwohl ihr die Gutachten immer wieder vorgelegt wurden.

Dar Urteil

04 01 2022 Abschrift Urteil V. 13.12.2021